Das Konzept der one t(w)o three kids

Unsere Schwerpunkte bei der Kinderbetreuung und das was uns wichtig ist:

Englisch – We speak english

Wir vermitteln den Kinden die englische Sprache spielerisch: mit Fingerspielen, Liedern, Bewegungsspielen oder auch Tanz. Englisch einfach alltäglich.

Englisch wird als Weltsprache immer wichtiger, ob später in der Schule, an der Uni oder im Beruf. Es wird schon fast als Selbstverständlichkeit angesehen, dass man zwei, wenn nicht sogar mehr Sprachen spricht. Als Erzieherin an einer bilingualen Schule, in einem englischen Kindergarten, als Tagesmutter wie auch als Mutter, hat Heather Vennemann hautnah miterlebt wie einfach Kinder im frühen Alter eine neue Sprache aufsaugen und wie selbstverständlich sie diese auch anwenden. Diese Chance wollen wir nicht verstreichen lassen und wollen den Kindern die englische Sprache spielerisch vermitteln: mit Fingerspielen, Liedern, Bewegungsspielen oder auch Tanz. Nach und nach werden wir auch im Alltäglichen immer mehr Englisch einfließen lassen: beim Essen z.B.: Please sit down! Here´s your plate…, beim Spielen: It´s your turn. Can I please have the dice?…, beim Zähneputzen, beim Geschichten lesen usw.

Je länger die Kinder bei uns sind und je mehr sie schon verstehen, desto mehr Raum kann auch die englische Sprache einnehmen.

So haben die Kinder die Chance, von klein auf Sprachmelodie, -rhythmus und Aussprache kennen zu lernen.

Die deutsche Sprache wird natürlich nicht zu kurz kommen!!

Sinneswahrnehmung und Bewegung – Wir sind sportlich

Wir schaffen durch Sport und Spiel Erfahrungs- und Bewegungsräume, in denen die Kinder ihre körperlichen Möglichkeiten erleben und weiter entwickeln.

In den ersten drei Lebensjahren lernen verschiedene Sinne zusammenzuarbeiten und Synergien zu bilden. Beim Singen zum Beispiel spürt das Kind seinen Körper und seine Atmung. Dazu spürt man die Musik innen sowie außen und kann sie auch sichtbar machen.

Durch Aktivitäten wie zum Beispiel Schaukeln, Rutschen, Klettern, beim Bauen mit kleinen und großen Elementen, Laufen, Krabbeln, Rollen auf unebenen Böden schaffen wir Erfahrungs- und Bewegungsräume, in denen die Kinder auch ihre körperlichen Möglichkeiten erleben. Dazu gehört aber auch der Spaziergang im Regen, auf Bäume klettern oder sich mal so richtig einmatschen zu dürfen. Draußen gibt es viele Dinge und Ereignisse, welche die Sinne der Kinder ansprechen und ihre Phantasie anregen. Deswegen ist es auch unser Ziel, möglichst oft mit den Kindern an der frischen Luft zu sein.

Die Vielzahl der sinnlichen Wahrnehmungen ordnen zu können gibt den Kindern Befriedigung sowie Sicherheit und damit Freude am Erleben, Verstehen und Begreifen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, diese Freude zu entdecken und zu fördern.

Mindestens einmal in der Woche veranstalten wir mit den Kindern eine Sportstunde. Den Kindern wird hier die Möglichkeit geboten, sich auszuprobieren und in Bereichen, in denen sie ein wenig unsicher sind, mehr Sicherheit zu erlangen.

Musik – Wir sind musikalisch

Unsere Kinder erleben und entdecken Musik. Einmal in der Woche kommt Yvonne, eine Musikpädagogin, um gemeinsam mit den Kindern und uns eine „Musikstunde“ zu gestalten.

Musik spricht schon ganz kleine Kinder an. Bereits im Babyalter versuchen sie mit Bewegung den Rhythmus der Musik umzusetzen. Experimente mit Klängen sind wichtig für Kinder. Sie entdecken sich selbst und erkennen: „Ich tue etwas und aus diesem Tun entsteht etwas!“ Wenn sie etwas anschlagen, schütteln oder auf etwas draufhauen, begeistert sie zunächst das Entstehen des Klangs. Das Nachahmen spielt eine wichtige Rolle beim Sprechen lernen. Die Kinder haben große Freude daran, einfache Reime, Fingerspiele und Lieder mitzusingen und in Bewegung umzusetzen. Die Kommunikationsabsicht des Kindes steht für uns im Mittelpunkt. Hierfür steht auch der tägliche Morgenkreis in gemütlicher Atmosphäre. Dabei wird jeder noch einmal intensiv wahrgenommen und begrüßt.

Einmal in der Woche kommt Yvonne, eine Musikpädagogin, um gemeinsam mit den Kindern und uns eine „Musikstunde“ zu gestalten.

Kreativität

Schmieren und Matschen sind elementare Bedürfnisse im Kleinkindalter. Die Sensibilisierung der Sinne und die Förderung der motorischen Fähigkeiten stehen hier an erster Stelle. Dinge auf eine neue, vielleicht ungewohnte Art zu tun, weckt die Neugier und regt die Phantasie an. Die Kinder haben die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Materialien (Pappe, Papier, Knete, Fingerfarben, Naturmaterialien usw.) Erfahrungen zu sammeln, um dabei auch ihre (Fein-)Motorik und Kreativität auszubauen.

Den meisten Kindern ist es ein natürliches Bedürfnis, ihren Gefühlen und Gedanken im kreativen Spiel Ausdruck zu verleihen. Dabei geht es bei den kleinen Kindern zunächst um das Erforschen des Materials und noch nicht um sichtbare Ergebnisse, die unseren Vorstellungen entsprechen.

Daraus ergibt sich für uns in diesem Bereich als wichtigste Regel: Das Erlebnis ist wichtiger als das Ergebnis! Das Tun an sich steht also im Vordergrund – nicht das Endprodukt.

Eingewöhnung

Der Eintritt in die Tagesbetreuung hat für Eltern und Kind den Charakter des Fremden und Neuen zugleich und erzeugt Unsicherheit beim Kind. Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung in die Gruppe in Anwesenheit einer Bezugsperson notwendig. Dafür sollte genug Zeit eingeplant werden. Nach unseren Erfahrungen gestaltet sich die Eingewöhnung umso problemloser je weniger Zeitdruck herrscht. Es ist für kleine Kinder nicht einfach, plötzlich von Ruhe und Einzelbetreuung auf Gruppe umzuschalten. Wichtig ist den Kindern dafür Zeit zu lassen. Kein Kind muss bei allen Aktivitäten mitmachen, ist aber jederzeit dazu eingeladen. Manchmal brauchen Kinder Körperkontakt, manchmal aber auch sichere Distanz. Sichere Distanz geben wir den Kindern, wenn sie z.B. erst mal beobachten können, bevor sie selbst entscheiden mitzumachen.

Zeitlicher und methodischer Ablauf der Eingewöhnung:
Zu Beginn besuchen ein Elternteil und das Kind die Gruppe stundenweise gemeinsam. Die Eltern sollen sich möglichst passiv verhalten, aber für das Kind da sein, wenn es Nähe zu ihnen sucht. Wir bemühen uns, den Kontakt zu den Kindern herzustellen. Nach einigen Tagen, wenn das Kind Kontakt zu uns und anderen Kindern aufgenommen hat, kommt es zur ersten Trennungssituation von einigen Minuten. In dieser Zeit sind wir für das Kind da. Wichtig ist, dass die Eltern sich nicht davonstehlen ohne sich zu verabschieden. Das Kind soll lernen, dass die Eltern weggehen, aber auch wiederkommen und es abholen. Die Eingewöhnungszeit geht fast nie ohne Tränen vor sich. Dies ist eine völlig natürliche, gesunde Reaktion des Kindes auf die Situation. Wichtig ist, dass die Eltern die Räumlichkeiten verlassen, auch wenn das Kind weint. Je unsicherer die Eltern beim Verabschieden sind, umso unsicherer wird das Kind. Hilfreich für diese Phase sind auch Gewohntes von zu Hause wie z.B. Schnuller, Schmusetuch, Kuscheltiere usw. Die Zeit der Abwesenheit der Eltern wird dann kontinuierlich immer weiter gesteigert, bis sie Frühstück, Mittagsessen und Schlafen gehen umfasst.

Krankheit des Kindes

Sollte es im Haushalt des Kindes eine Person mit einer ansteckenden Krankheit geben, müssen wir benachrichtigt werden, damit wir für Kinder, Eltern und uns selbst entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen können.

Wenn das Kind nach einer Erkrankung, gleich welcher Art, wieder in die Tagesstätte kommen soll, muss es mindestens einen Tag fieber- und symptomfrei zu Hause geblieben sein.

Bei ansteckenden Krankheiten erbitten wir ein ärztliches Attest von dem zuständigen Kinderarzt, damit ein Wiedereintritt in die Gruppe möglich ist.

Sollte ein Kind während seines Aufenthalts in der Gruppe erkranken (Fieber, Durchfall, sichtliches Unwohlsein, Erbrechen), informieren wir die Eltern und bitten um Abholung. Für Krankheitstage des Kindes gibt es keine finanzielle Rückerstattung.

Grundsätzlich gilt: Kranke Kinder gehören nicht in die Tagespflegebetreuung und können auch in Ausnahmefällen nicht bei uns betreut werden.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Klare Regelungen zwischen den Erwachsenen über die Gestaltung des Alltags und der Rahmenbedingungen schaffen Sicherheit für alle Beteiligten. Regelmäßige Zusammenkünfte mit den Eltern, in denen über den Verlauf der Tagespflege sowie über evtl. notwendige Veränderungen gesprochen wird, gehören zur Arbeit der Tagespflegepersonen.

Nachwort

Dieses Konzept unterliegt der ständigen Überprüfung durch die Praxis. Ergibt sich aus der täglichen Arbeit die Notwendigkeit einer Änderung, so wird dieses dahingehend weiterentwickelt. Wir stehen neuen Erkenntn issen der Pädagogik immer offen gegenüber, betrachten sie aber kritisch und messen sie an der Praxis. Wir werden aufmerksam beobachten, was sich für die Kinder verändert, wenn pädagogische Konzepte und die Gestaltung des Alltagslebens verändert werden.